Der Tag an dem ich sterbe

Ein sanfter Lichtstrahl blendet mich
und kitzelt lieb'voll meine Nase
und die stolze, rote Rose
steht blutbefleckt in einer Vase.

Der Schmetterling an meinem Fenster
gibt Ruhe mir für meine Tat
und gefüllt mit Blut und Wasser
ist die Wann' im Gästebad.

Mit Mühe schlepp ich mich zum Garten,
wo Vögel singen, Blumen blühen
und lass die Sonn' mit ihrer Wärme
auf meinen nackten Körper glühen.

So lieg ich hier, um mich nur Stille,
kann wunderschöne Dinge sehen
und eine Macht, die sich erbarmte
lässt mich nun endlich zu dir gehen.

4.10.07 18:54

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