...

Ich will dir ein Lied schreiben, aber kann ich nicht

Zu viele Gefühle übermannen mich

Gefühle, die ich mich nicht sagen trau

Wieso nicht? Bin doch sonst ne starke Frau

Zu stark sind die Zweifel, zu stark ist der Schmerz

Die Vergangenheit brach so oft mir mein Herz

27.1.08 17:48, kommentieren

Better don't call

Hey you fuckin bastard

You called me last night

Every second minute

You began the fight

 

Better don't call

Better don't call

Better don't call

 

Around your neck I loop

A telephonecable

It takes your blather breath

A call never seen so sable

 

Better don't call

Better don't call

Better don't call

 

Telephone receivers

Are not to be vexed

It shivers your skullcap

Destroys your speech area

 

Better don't call

Better don't call

Better don't call

 

You just did it again

You gave me a call

You just did it again

You gave me a call

You just did it again

Inked your own downfall

27.1.08 17:35, kommentieren

Durch dich

Immer weiter falle ich

Immer tiefer, doch prall ich nicht

Auf dem Boden auf

Und doch falle ich

Ich seh den Boden nicht

Und nun falle ich

Durch dich

 

Ich versinke

Ich ertrinke

Bitte rett mich nicht

 

Immer tiefer sinke ich

Immer mehr, doch komm ich nicht

Auf dem Boden auf

Und doch sinke ich

Ich seh den Boden nicht

Und nun sinke ich

Durch dich


Ich versinke

Ich ertrinke

Bitte rett mich nicht

 

Das ist nicht die Art, wie's sich zu sterben lohnt

Doch wurd von dir noch nie ein Mensch verschont

Und nun falle ich

Und sinke ich

Durch dich

27.1.08 17:32, kommentieren

Erinnerungen

Wenn ich meine Augen schließe, kann ich deine Stimme noch immer ganz deutlich hören, so, als ständest du direkt neben mir.

Deine schon ergrauten Haare sind noch ganz verwuschelt vom Schlafen und deine tiefbraunen Augen, die wie die eines Teddybären sind, blicken schmerzerfüllt in die meinen.

In Gedanken rufe ich deine weichen Lippen herbei, die meine kindlichen Leiden immer wieder wegbliesen und deine schützenden Hände, die mich 16 Jahre lang festhielten.

Dein ausgemergelter Körper wirkt so zerbrechlich, dabei bist du doch so stark!

Manchmal, wenn ich mich einsam fühle, setze ich mich in deinen Schrank, der noch nach all den jahren deinen Duft in sich trägt.

Dann denke ich an die Zeit zurück, in der du noch bei mir warst, als wir herumalberten oder kuschelten.

Obwohl du schon so sehr von deiner Krankheit gezeichnet warst, dachtest du immer an mich.

Wir haben viel gescherzt in dieser Zeit, wahrscheinlich um den Schmerz zu überdecken, doch richtig gelacht hattest du schon lange nicht mehr.

Zu tief hatten sich die zerstörerischen Zellen in dich hineingefressen.

Doch stark warst du bis zum Ende!

Du hättest gehen, dem ganzem ein Ende bereiten können, doch bliebst du bei mir, bis heute... in meinem Herzen.

20.12.07 22:14, kommentieren

Mama

Mama, bitte strahl für mich
Die gelbe Sonne scheint heut nur für dich
Ich weiß, es ist nicht wirklich leicht
Schlaf ein bis dich ein Traum erreicht

Mama, bitte lach für mich
Irgendwo ist auch ein wenig Glück für dich
Ich weiß, es ist unglaublich schwer
Schlaf ein, bald schmerzt's nicht mehr

Mama, bitte weine nicht
Am Horizont erscheint schon langsam wieder Licht
Ich weiß, es tut unglaublich weh
Schlaf ein, morgen ist's dann OK

20.12.07 22:09, kommentieren

Feind und Freund

Herausgerissen aus den weichen Zuckerwattewolken des Himmels und in die Abgründe der weltlichen Hölle getreten.
Am Anfang stand die Liebe.
Das Ende war der Schmerz.
Schon lange warte ich auf das große Finale.
Das Gegenteil des Urknalls.
Zerstörung.
Blut.
Schreie.
Schmerz.
Nichts.
Erlösung...
Komm doch du zerstörerisches Etwas und hülle mich in Dunkelheit!
Ich fürchte mich nicht mehr vor dir.
Angst habe ich vor dem Leben, das mir wie eine Bestie die Eingeweide aus meinem Körper reisst.
Der Tod ist mein Freund, das Leben mein Feind.
Feind ich bezwinge dich!
Freund ich komme zu dir...

20.12.07 22:08, kommentieren

Heinrich Heine ,,Wie langsam kriechet...''

Wie langsam kriechet sie dahin,

Die Zeit, die schauderhafte Schnecke!

Ich aber, ganz bewegungslos

Blieb ich hier auf demselben Flecke.

 

In meine dunkle Zelle dringt

Kein Sonnenstrahl, kein Hoffnungsschimmer,

Ich weiß, nur mit der Kirchhofsgruft

Vertausch ich dies fatale Zimmer.

 

Vielleicht bin ich gestorben längst;

Es sind vielleicht nur Spukgestalten

Die Phantasien, die des Nachts

Im Hirn den bunten Umzug halten.

 

Es mögen wohl Gespenster sein,

Altheidnisch göttlichen Gelichters;

Sie wählen gern zum Tummelplatz

Den Schädel eines toten Dichters.

 

Die schaurig süßen Orgia,

Das nächtlich tolle Geistertreiben,

Sucht des Poeten Leichenhand

Manchmal am Morgen aufzuschreiben.

5.10.07 10:56, kommentieren